Starkregen, Überschwemmungen, Sturm und Hagel haben 2025 zwar deutlich geringere Schäden verursacht als im Vorjahr. Entwarnung geben die Versicherer dennoch nicht. Nach aktuellen Schätzungen belaufen sich die Schäden durch Naturgefahren auf rund 2,6 Milliarden Euro – deutlich weniger als 2024, aber weiterhin auf hohem Niveau.
Der Rückgang sei vor allem dem Wetterglück geschuldet, betont Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Der langfristige Trend zeige klar nach oben: Klimawandelbedingte Extremwetterereignisse nähmen weiter zu und stellten Versicherer, Staat und Eigentümer vor wachsende Herausforderungen.
Den größten Anteil der Schäden tragen Sturm, Hagel und Blitz in der Sachversicherung. Weitere Naturgefahren wie Starkregen und Überschwemmungen belasten zusätzlich Hausrat, Gebäude sowie Gewerbe- und Industriebetriebe. Auch die Kraftfahrtversicherung ist betroffen.
Angesichts der zunehmenden Risiken fordert die Versicherungswirtschaft den Ausbau eines umfassenden Sicherungssystems gegen Naturgefahren. Notwendig seien flächendeckender Versicherungsschutz, wirksame Prävention und eine stärkere Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Nur ein abgestimmtes Gesamtkonzept könne langfristig Menschen, Gebäude und Infrastruktur wirksam schützen.






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