Die anhaltende Diskussion um die Zukunft der gesetzlichen Rente beeinflusst das Sparverhalten in Deutschland deutlich. Laut der Herbstumfrage 2025 des Verband der Privaten Bausparkassen rückt die Altersvorsorge so stark in den Fokus wie nie zuvor. Für fast zwei Drittel der Bevölkerung ist sie inzwischen das wichtigste Sparmotiv.
Neben der Altersvorsorge spielen weiterhin Konsum und Kapitalanlage eine Rolle, zugleich wächst aber auch das Interesse an Investitionen in Wohneigentum. Viele Menschen wollen ihre Sparanstrengungen künftig erhöhen – vor allem aus Vorsicht gegenüber einer unsicheren Rentenentwicklung oder möglichen beruflichen Veränderungen. Wo finanzielle Spielräume enger werden, bremsen hingegen steigende Ausgaben das Sparen.
Besonders auffällig ist das große Vertrauen in selbstgenutztes Wohneigentum. Eine klare Mehrheit der Befragten sieht darin die verlässlichste Form der Altersvorsorge – deutlich vor der gesetzlichen Rente oder kapitalmarktbezogenen Anlagen. Dieses Sicherheitsbedürfnis zieht sich durch alle Altersgruppen, auch wenn Jüngere etwas risikofreudiger agieren. Insgesamt zeigt sich jedoch eine starke Präferenz für Stabilität, selbst wenn dafür bewusst auf Renditechancen verzichtet wird.
„Die Menschen haben ein sehr klares Gespür dafür, dass sie im Alter stärker selbst vorsorgen müssen – und setzen dabei auf Sicherheit“, sagt Christian König. Vor dem Hintergrund der aktuellen Rentenreformen mahnt der Verband, Wohneigentum als zentrale Säule der privaten Altersvorsorge konsequent mitzudenken.






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